Fleischverzehr & Gesundheit


© Schwoab - Fotolia.com

Prävention chronischer Krankenheiten

Eine gesunde Lebensweise setzt sich aus vielen Faktoren zusammen. Dazu zählen regelmäßige körperliche Aktivität, ein geringer Genussmittelkonsum und die Vermeidung von Stresssituationen. Besonders die ausgewogene, vielseitige Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Eine goldene Mitte zu finden zwischen den Extremen der Mangelernährung und der Überernährung ist offenbar ein Drahtseilakt. Letzteres ist vor allem bedingt durch eine in den vergangenen Jahren breiter angelegte Nahrungsmittelauswahl. Diese ist geprägt durch vorwiegend Energie, -fett, -protein -und kohlenhydratreiche Nahrung. An Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen dagegen mangelt es.).

Insbesondere die Zunahme der chronischen Erkrankungen lässt sich auf eine falsche Ernährung zurückführen, kann also direkt oder indirekt Auslöser dafür sein. Aus vorliegenden Studien geht hervor, dass eine vegetarische Ernährung stärker gesundheitsförderlich einzustufen ist, als eine Ernährung, die die üblichen Mengen Fleisch enthält. Ein sehr hoher Fleischverzehr erhöht die Zufuhr an gesättigten Fettsäuren, Cholesterin, Hämeisen und verschiedenen gesundheitsschädlichen Kanzerogenen. Pflanzliche Kost dagegen verfügt über einen hohen Wasser-und einen geringen Fettanteil. Sie liefert reichlich Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine, die gegenüber chronischen Krankheiten präventives Potenzial besitzen. (Leitzmann, Keller 2013: 92ff)

Darüber hinaus ist das Nahrungsvolumen von Obst und Gemüse in Relation zum Energiegehalt größer, das heißt: Bei dem Verzehr von Obst und Gemüse setzt schneller ein Sättigungsgefühl ein, ohne dass viel Energie aufgenommen wird. (DGE Stellungnahme 2012)

« Zurück